Die Motorradwerke
Ural, Dnepr, Geschichte, Technische Daten, Modelle
Hier findet Ihr einige Info´s zu den beiden größten russischen, bzw. jetzt auch ukrainischen Motorradwerken.
Das Ural- Werk in Irbit (IMS)
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IMZ ist die genaue Übersetzung aus der russischen Sprache in die in´s Deutsche. Es heißt nichts anderes als "Irbiter Motorrad Werk". In russisch würde es in etwas so klingen: Irbit Motoziklui Zawod. Ende
1992 wurde das Motorradwerk Irbit privatisiert und in die
Gesellschaft "Uralmoto" umgewandelt. |
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Das Werksgelände hat eine Größe von etwa 254 000 qm. Die Maße der betriebsinterne Gleisanlage und des Straßennetzes sind mit Längen von 4000 Metern und 7000 Metern, ebenso imposant.
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Bei
"Uralmoto" beschäftigt man u.a. div. Ingeneure deren Aufgabe es
ist neue Produkte zu entwerfen, die dann hier hergestellt werden, denn man
stellt hier nicht nur Motorräder, sondern auch Werkzeuge
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Auf
dem Gelände befinden sich mehrere Gießereien, was den Vorteil hat einen
Großteil der verwendeten Teilen selbst herstellen zu können. Dies
umfasst u.a. die Rohkörper der Motoren, Getriebe und Endantriebe sowie
Gabeln, Räder, Tanks, Rahmen, Seitenwagen und Lenker. Viele dieser
Teile sind noch handgefertigt. Durch den hohen Grad der Eigenproduktion
ist man viel weniger auf Zulieferer angewiesen, was wiederum Kosten
spart. Von den hauptsächlich russischen Zulieferbetrieben, werden
nur Kleinteile wie z.B. Gummiteile, elektrische Ausrüstung und Reifen
geliefert. |
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Das Werk verfügt über eine Einrichtungen in der das Industrieabwasser aufbereitet wird und zusätzlich über eine Beseitigungseinrichtung für industrielle Abfälle, was in der russischen Industrie nicht immer üblich ist. |
Das Dnepr-Werk in Kiew
| KMZ ist auch hier die richtige Übersetzung vom Ukrainischen in das Deutsche und heißt übersetzt Kiewer Motorrad Werk (in etwa: Kiew Motoziklui Zawot). |
| Durch die gesamte Neuordnung der ehem. Sowjetunion und den Einzug des Kapitalismus hat Dnepr, im Gegensatz zu Ural, leider nicht den Sprung geschafft. Es ist bekannt daß das Kiewer Motorradwerk seit einiger Zeit keine Neumaschinen mehr produziert, dennoch ist es nicht geschlossen! Es arbeiten noch immer mehr als 1000 Leute an der Fertigung von Ersatzteilen (Stand 2002). |